1.000 Testfahrten bei den Lindner-Innovationstagen

Supercup fest in Tiroler Hand

Ein Anziehungspunkt rund um das Lindner-Innovationszentrum war der neue , der unter anderem mit dem Frontlader gefahren werden konnte. Herzstück ist das ZF-Stufenlosgetriebe TMT14, das Lindner gemeinsam mit ZF speziell für das Topmodell aus Kundl entwickelt hat. Erstmals sorgt ein FPT-Motor mit 4,5 Litern Hubraum und einem Drehmoment von 700 Nm für volle Kraft unter der Motorhaube. Der Motor leistet 129 kW (175 PS). Damit ist der Lintrac 160 LDrive, der seit Mai 2026 in Serie produziert wird, der stärkste Traktor von Lindner.

Dank der ist der Lintrac 160 LDrive außerdem das wendigste Modell seiner PS-Klasse. Einsatzprofis sparen Zeit, da deutlich weniger Wendemanöver notwendig sind. Die 4-Rad-Lenkung garantiert darüber hinaus Spurtreue und verhindert Flurschäden. Der Spurkreisdurchmesser des Lintrac 160 LDrive liegt mit der mitlenkenden Hinterachse bei nur 8,5 Metern. Die neu konstruierten Gelenkgehäuse sind besonders robust und für größere Reifendimensionen ausgelegt.

Großes Interesse herrschte darüber hinaus am neuen . Dank Powermanagement leistet der Lintrac 130 in der PRO-Version 106 kW (144 PS) und entfaltet ein Drehmoment von 566 Nm bei 1500 U/min. Mit dem optimierten Kühlpaket samt Viscolüfter sowie dem verstärkten Schwingungsdämpfer zwischen Motor und Getriebe kann der Lintrac 130 PRO eine konstant hohe Leistung abrufen.

Einen wesentlichen Beitrag zum hohen Fahrkomfort im Lintrac 130 leistet die TracLink-Kabine, die für Langzeiteinsätze maßgeschneidert ist. Die Kabine ist auf Wunsch mit Luftfederung zu haben. Darüber hinaus ist ein besonders bequemer Komfortsitz eingebaut. Die gefederte Vorderachse gibt es bei der 50 km/h-Ausführung standardmäßig.

Einblick in die vollelektrische Zukunft
Wie fährt sich der Prototyp des ersten vollelektrischen Transporters von Lindner im Vergleich zum dieselbetriebenen ? Antworten gab es direkt hinterm Steuer der beiden Modelle. Der Antrieb des Unitrac 122 E arbeitet mit 800-Volt-Technologie und einer Batteriekapazität von bis zu 190 kWh. Daraus ergibt sich eine Einsatzzeit von bis zu acht Stunden bei 6.000 Kilogramm Nutzlast. Damit lässt sich der Unitrac 122 E in bestehende Fahrzeugflotten integrieren, ohne die Einsatzplanung einzuschränken. Die offizielle Markteinführung ist für 2028 geplant.

Tiroler Dreifach-Sieg beim Lintrac Supercup
Den Abschluss der zweitägigen Innovationstage bildete das große Finale des , das mit einer Premiere aufwartete. Erstmals wurde das Finalrennen am echten Parcours in zwei Durchgängen ausgetragen. Mit einer Gesamtzeit von 7 Minuten und 57 Sekunden am Steuer des Lintrac 100 und in der Gamingkabine setzte sich Felix Rauch aus dem Tiroler Oberland im Finale durch. Vorjahressieger Dominik Baumann aus Hochfilzen wurde mit 8 Minuten und 37 Sekunden Zweiter, Leo Rauch aus Roppen fuhr auf den dritten Rang (9 Minuten und 56 Sekunden). Die drei Top-Platzierten freuen sich über TracRent-Gutscheine im Wert von 5.000 Euro und können sich jetzt einen Traktor aus der Lindner-Flotte mieten.

Bewährt hat sich auch 2026 die Kombi aus Gaming und echtem Traktorfahren. Dabei galt es, den stufenlosen Lintrac über die Schrägfahrt zu manövrieren und dann den Ladewagen und das Mähwerk an- und wieder abzuhängen. Höhepunkt war die Wippe, auf der der Traktor mehrere Sekunden lang balanciert werden musste.

Quelle: LINDNER

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